Helmut Langenbruch, geb. 1955 in Bad Kreuznach/Nahe, erhielt ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren. Nach dem Beginn des Orgelunterrichts bei KMD Dieter Wellmann in Bad Kreuznach mit elf Jahren übernahm er die Organistenstelle seines Heimatortes Monzingen/Nahe. Noch als Schüler bestand er 1972 als “Externer” das C-Examen in Düsseldorf. Nach seinem Abitur 1973 begann er das Studium der Ev. Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen (Orgel bei Prof. Gisbert Schneider). Während seiner Studienzeit war er Assistent von Prof. Gerd Zacher bei mehreren Auslandskonzerten, u.a. beim Warschauer Herbst 1975 und begleitete die Jugendkantorei Essen auf ihren Auslandsreisen als Organist. Von 1974 bis Ende 1978 war er als nebenberuflicher Kirchenmusiker in Langenberg/Nierenhof tätig. 1978 bestand er das A-Examen und schloss ein Aufbaustudium im Fach künstlerisches Orgelspiel bei Prof. Gisbert Schneider an, das er 1982 mit dem Konzertexamen abschloss. Von 1979 bis 1987 war Helmut Langenbruch hauptamtlicher Kirchenmusiker der Lukaskirche Düsseldorf, seit 1987 ist er Kirchenmusikdirektor an St. Michaelis/Hildesheim, wo er von 1992-1999 einen Lehrauftrag für Chorleitung an der Universität Hildesheim innehatte. Zu seinem derzeitigen Aufgabengebiet gehören neben dem Organistendienst in und der Bläserarbeit an St. Michael die Aus- und Fortbildung nebenberuflicher Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker und die kirchenmusikalische Fachaufsicht im Sprengel Hildesheim. An der im Mai 1999 eingeweihten neuen Michaelis-Orgel, erbaut von Gerald Woehl/Marburg hat er mittlerweile drei CDs eingespielt. Zahlreiche Konzerte führten ihn ins europäische In- und Ausland.